Hallo!

Ist es opportun, in den Zeiten einer Pandemie Feiertagsgrüße auszusprechen? Also „Frohe“ Feiertage zu wünschen , wo täglich viele, zu viele Frauen, Männer, Jung und Alt am Corona-Virus erkranken und sterben. Während sich mit mir vermutlich immer mehr Menschen fragen, ob unsere Regierungen nicht zu viel der einschneidenden  Erlasse und neuen Gesetze verabschieden, die unsere Freiheiten einschränken, fällt mir ein Gedicht ein. Es rät, an eigenen Normen festzuhalten, um stark zu sein auch in Zeiten von Krisen:

Feiger Gedanken
Bängliches Schwanken,
Weibisches Zagen,
Ängstliches Klagen
Wendet kein Elend,
Macht dich nicht frei.Allen Gewalten
Zum Trutz sich erhalten,
Nimmer sich beugen,
Kräftig sich zeigen,
Rufet die Arme
Der Götter herbei!

Mit diesen Versen von Johann Wolfgang Goethe wünscht die Else Lasker-Schüler-Gesellschaft alles Gute zum Pessach- und Osterfest und die Kraft, diesen Zeiten zum Trutz sich zu erhalten.

Herzlich

Hajo Jahn