Jahresbericht 2010

Eigenveranstaltungen u. Kooperationen. Internetprojekt

JANUAR    

  • Kunstmuseum Solingen/Zentrum für verfolgte Künste – Permanente ELS-Bilder- Ausstellung u. Ausstellung Exil-Literatur (ganzjährig) 
  • PC im symbolischen „Café des Westens“ mit permantem Zugang zu www.exil-archiv.de
  • Ausstellung „Ausgegrenzt“ Sammlung Maike Bruhns (28.2.-18.April)

Ca. 500 Besucher

 

FEBRUAR   

  • 05.02.2010 „Wir sind schön im Sehnen“ Claudia Gahrke, Stadtmuseum Hattingen Rezitationen von ELS, Hilde Domin, Mascha Kaleko
  • 09.02.2010 „Tiefer beugen sich die Sterne“, Nina Hoger, Ensemble Noisten, Savoy, Düsseldorf (Else Lasker-Schüler-Programm)

Ca. 200 Besucher     

 

MÄRZ

  • 09.03.2010 „Tiefer beugen sich die Sterne“, Nina Hoger, Ens. Noisten, Hajo Jahn (Moderation) (Landesmuseum Bonn) sowie
  • 18.03.2010 ...Haus der Volksbildung, Weil am Rhein und
  • 19.03.2010 ...Kulturvereinshaus Gundelfingen
  • 17.03.2010 75 Jahre „Exil-PEN“. Lesungen im Kunstmuseum Solingen/Zentrum f. verf.Künste

Ca. 500 Besucher

 

APRIL Kunstmuseum Sg./Zentrum f. verfolgte Künste

  • 18.04.2010 „Und über uns der Himmel“, Eva Mattes mit Texten verbrannter Dichter-Innen
  • 26.04.2010 Ruth Weiss – Lesung „Meine Schwester Sara“, mit. Kath. Bildungswerk, W, SG, RS

Ca. 250 Besucher                 

 

MAI Kunstmuseum/Zentrum – Weiterhin permanent Exil-Literatur u. ELS-Zeichnungen

 

JUNI Kunstmuseum SG. / Zentrum f. verfolgte Künste

  • 13.06.2010 „Augenblicke aus Ewigkeit“. Angela und Nele Winkler, Moderation Hajo Jahn Saxophon-Quartett „Trööööt“, Wuppertal
  • 26./27.04.2010 George Dreyfus dirigiert eigene ELS-Vertonungen in St. Nicolai-Kirche, Prenzlau 

Ca. 400 Besucher

 

JULI

  • 4. - 10.07.2010 XVII. ELS-Forum in Tel Aviv und Jerusalem „Das Hebräerland“ Eröffnung mit Liedvorträgen, Chor (FeyneTöne aus Wuppertal) und Solisten 
    • 4 Theateraufführungen (davon 2 Stücke von Gerold Theobalt über ELS)
    • 7 Vorträge, 1 Podiumsdiskussion, 2 Konzerte – alle In Tel Aviv
    • 1 Lyriklesung als Außenveranstaltung (Hommage an Else Lasker-Schüler an ihrem Grab auf dem Ölberg in Jerusalem mit Zeitzeugen)

Ca. 600 Besucher, davon rd. 200 aus Deutschland, 16 Einzelveranstaltungen (rd. 200 Absagen deutscher Mitglieder wg. Zwischenfall mit „Gaza-Friedensflotte“)

 

SEPTEMBER

  • 8.9. – 9.1.2011 Ausstellung „Else Lasker-Schüler. Die Bilder“  im Jüd. Museum Frankfurt mit 17 Leihgaben der ELS-Gesellschaft und Büchertisch der ELSG

 

OKTOBER

  • 12.10.2010 Führung durch ELS-Archiv Stadtbibliothek Wuppertal
  • 14.-15.10.2010 Kooperat. mit Herwarth Walden-Gesellschaft: Symposium „Der Sturm“, Berlin   
  • 20.10.2010 Abschluss  ELS-Werkausgabe (Jüd. Verlag/Suhrkamp) in Frankfurt/Jüd. Museum
  • 29. – 31.10.2010 Frauen im Exil, Jahrestagung in Göttingen

 

NOVEMBER

  • 07.11.2010 20 Jahre ELS-Gesellschaft im Kunstmuseum/Zentrum f. verfolgte Künste u.a. mit Wuppertaler Ensemble FeyneTöne, Carola Krautz (Rezitation, Gesang) Peggy Voigt, Piano, Hajo Jahn, Moderation. Grußwort Ursula Schulz, BM Wuppertal Festvortrag: Sylvia Löhrmann, stellv. MP von NRW.          
  • 09.11.2010 „Die Verscheuchte – Else Lasker-Schüler“ Kunst- u. Kulturinitiative Sprockhövel Zur Erinnerung an den 9. November 1938 mit Hajo Jahn (Vortrag), Claudia Gahrke (Rezitation) und Musikkries Sprockhövel      
  • 13.11.2010 Busfahrt mit Mitgliedern zur ELS-Ausstellung nach Frankfurt/Main
  • 22.11.2010 „Es lebe Theben“, Vortrag über ELS-Bilder von Dr. Ricarda Dick, Kath. Bildungswerk W., SG, RS

Ca. 320 Besucher

 

DEZEMBER

  • 19.12.2010 Kurt Tucholsky und seine Frauen – zum 75. Todesjahr von Tucho Mit Almut Grytzmann im Zentrum für verfolgte Künste, Solingen

Besucher: ca. 30 (Schnee und Eis behinderten den Straßenverkehr und ÖPNV)

 

FAZIT: Die ehrenamtliche Arbeit hat 2010 weiter zugenommen. Im täglich von 8.30 h bis 17 h geöffneten Büro der ELS-Gesellschaft und -Stiftung hilft werktags 6 Stunden (über die ARGE) Herr Günther Sauer. - Die Beantwortung von Mails (aber auch von Post) mit Fragen von Schülern, Studenten, Wissenschaftlern und Laien aus aller Welt nimmt ständig zu. – Die Zulegung der ELS-Stiftung zur Bürgerstiftung ist nach wie vor nicht gelungen. Anträge auf finanzielle Förderungen des „EXIL-ARCHIVS“ waren erfolglos.

  • Insgesamt kamen 2010 etwa 2.800 Besucher zu den Einzelveranstaltungen sowie rd. 18.200  zur großen Ausstellung der ELS-Zeichnungen in Frankfurt. Selbst die Veranstalter im Jüdischen Museum waren positiv überrascht. Dass es zu dieser Ausstellung (und die folgende 2011 im Hamburger Bahnhof, Berlin) kam, darf auf das 20jährige Wirken der ELS-Gesellschaft und inzwischen auch ihrer Stiftung mit zurückgeführt werden. Wir waren schon immer von Else Lasker-Schüler als bildende Künstlerin überzeugt.
  • Alle 3 Monate erschien 2010 wieder der ELSG-Infobrief ( 3x8 und 1x6 Seiten), stets auch mit Meldungen  über das Virtuelle Zentrum.
  • Die Homepage der ELS-Gesellschaft wurde regelmäßig aktualisiert, Infobriefe und Termine online gestellt.
  • www.exil-archiv.de wurde im Rahmen der eingeschränkten Möglichkeiten gepflegt (Links aktualisiert, neue Biografien eingestellt, Hinweise auf besondere Veranstaltungen u. Publikationen, Übersetzungen kamen hinzu).
  • Das ELS-Büro war Anlaufstelle für Mitglieder und Besucher aus dem In- und Ausland. Die DGB-/VHS-Initiative „Arbeit und Leben“ kam dreimal mit Besuchergruppen zu Vorträgen über Else Lasker-Schüler, die Arbeit der ELS-Gesellschaft und -Stiftung sowie über Aufgaben des EXIL-ARCHIVS im Internet.
  • Das XVII. ELSE Lasker-Schüler-Forum wurde in der Hauptsache vom Auswärtigen Amt be-zuschusst. Fördermittel gab es ebenfalls vom Deutsch-Israelischen Zukunftsforum. Am teuersten wäre jedoch die Eigenarbeit gewesen, hätte man dafür auf professionelle Fachkräfte zurückgreifen müssen statt auf ehrenamtliche Tätigkeit. Die ELS-Gesellschaft ist unseres Wissens nach die einzige Literaturvereinigung, die solche Kulturveranstaltun-gen im Ausland durchführt. Dazu erschien wieder ein
  • Magazin. Das 80seitige Heft ist zugleich Jubiläumsausgabe zum 20jährigen Bestehen der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft (Seite 18 – 32), in dem auch ein Fazit des Internetprojekts der Stiftung gezogen wird.

 

Hajo Jahn

Spenden Sie!

Spenden Sie für die Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft.

Zum Spendenportal: Link

Wir auf Facebook!

Werden Sie Fan von uns auf Facebook!

Zur Facebook-Gruppe: Link