Wissen was bei der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft und anderen Vereinen/Musen passiert!
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Vorträge, Bühnenprogramme, Lesungen zu und über Else Lasker-Schüler und verbrannte Dichter/Künstler.
sowie
Ausführende sind: Hajo Jahn (allein oder mit Musikern und Schauspierlinnen)
Werden Sie Mitglied bei der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft.
Bitte ausgedruckt und ausgefüllt an die ELS-Gesellschaft per „Schneckenpost“ schicken!
Ist es opportun, in den Zeiten einer Pandemie Feiertagsgrüße auszusprechen? Also „Frohe“ Feiertage zu wünschen , wo täglich viele, zu viele Frauen, Männer, Jung und Alt am Corona-Virus erkranken und sterben. Während sich mit mir vermutlich immer mehr Menschen fragen, ob unsere Regierungen nicht zu viel der einschneidenden Erlasse und neuen Gesetze verabschieden, die unsere Freiheiten einschränken, fällt mir ein Gedicht ein. Es rät, an eigenen Normen festzuhalten, um stark zu sein auch in Zeiten von Krisen:
Feiger Gedanken
Bängliches Schwanken,
Weibisches Zagen,
Ängstliches Klagen
Wendet kein Elend,
Macht dich nicht frei.Allen Gewalten
Zum Trutz sich erhalten,
Nimmer sich beugen,
Kräftig sich zeigen,
Rufet die Arme
Der Götter herbei!
Mit diesen Versen von Johann Wolfgang Goethe wünscht die Else Lasker-Schüler-Gesellschaft alles Gute zum Pessach- und Osterfest und die Kraft, diesen Zeiten zum Trutz sich zu erhalten.
Herzlich
Hajo Jahn
G.E. Lessing
- Wir arbeiten ehrenamtlich für eine zeitgemäße Erinnerungskultur. Brücken dazu sind die Schicksale der Künstler, deren Bücher verbrannt, deren Kunstwerke zensiert und verboten wurden, die verfolgt wurden und emigrieren mussten.
- Das Schicksal von Else Lasker-Schüler steht als Metapher dafür, wie im Nazi-Deutschland mit Intellektuellen verfahren wurde: 1933 floh sie aus Deutschland in die Schweiz, wo sie von der Fremdenpolizei bespitzelt wurde und Schreibverbot hatte. 1937 wurden ihre Zeichnungen als „entartet“ aus der Berliner Nationalgalerie beschlagnahmt. 1939 erhielt sie kein Visum mehr für die Schweiz. In Palästina/Israel hat sie die Sprache des Landes nie erlernt, was vor allem für exilierte Dichter, Journalisten oder Schauspieler existentiell ist. Ihre Heimat war die deutsche Sprache. Unser Ziel ist ein „Zentrum für Verfolgte Künste“.