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Vorträge, Bühnenprogramme, Lesungen zu und über Else Lasker-Schüler und verbrannte Dichter/Künstler.

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Wir bieten an Powerpoint-Präsentationen über

  • "Die Verscheuchte"
  • Poetin der Zeichenfeder
  • Prinz und Barbar (ELS und Gottfried Benn)
  • Der blaue Reiter präsenjtiert Eurer Hoheit sein blaues Pferd (ELS u. Franz Marc-Korrespondenz)

sowie

  • "Fahrenheit 451" (Bücherverbrennungen)
  • "Durchbruch der Moderne" (20. Jahrhundert)
  • "Freiheit ist mehr als ein Wort" (Verfolgung von Schriftstellern u.a.)
  • Eine Bilderbuch-Karriere (Walter Trier und Erich Kästner).

Ausführende sind: Hajo Jahn (allein oder mit Musikern und Schauspierlinnen)

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Veranstaltungstermine finden Sie hier.

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21. Januar - 1. Mai 2011 Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart/Deutsche Nationalgalerie

Else Lasker-Schüler (1869-1945): Herausragende Dichterin (Schauspiele, Romane, Lyrik), 1932 mit dem höchsten deutschen Literaturpreis (Kleistpreis) ausgezeichnet, schuf auch ein umfangreiches zeichnerisches Werk, war befreundet mit Kirchner (den sie inspiriert hat), Kokoschka, Nolde, Marc und Schmidt-Rottluff, der sie gemalt hat. Die Ausstellung "Else Lasker-Schüler - Die Bilder" unternimmt ihre bislang umfassendste Würdigung als bildende Künstlerin. Die größte Einzelsammlung mit 16 Originalen stellt die Else Lasker-Schüler-Gesellschaft, denn wir waren schon immer von ihr als Poetin der Zeichenfeder überzeugt. Mit der Ausstellung kehrt sie symbolisch in die Nationalgalerie zurück, wo 1937 mehr als 100 ihrer Zeichnungen als „entartet“ entfernt worden waren.

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Die Veranstaltung am 3. Dezember „An einem Tag in Jerusalem“ von und mit Hannelore Dohmen im Kunstmuseum Solingen/Zentrum für verfolgte Künste, muss leider aus Gründen höherer Gewalt ausfallen. Wir hoffen, dass die Aufführung später nachgeholt werden kann.

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Call for Papers 18.3.-20.3.2011 in Marbach

Geraubte, zerstörte, gerettete Bücher, Bibliotheken, Sammlungen und ungedruckte Materialien nach 1933. Tagung der Gesellschaft für Exilforschung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, 18.3.-20.3.2011 in Marbach. Die auch von der Bundesrepublik unterzeichnete Washingtoner Erklärung 1998 zur Rückgabe des von den Nationalsozialisten geraubten Kulturguts hat in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft zur intensiven Beschäftigung mit dem Thema »Raub und Restitution« geführt. Neben Kunstwerken rückten von Anfang an auch Bibliotheken, Bücher und unveröffentlichtes Material in den Mittelpunkt des Interesses. Die Exilforschung teilt das Interesse an der Identifizierung des geraubten, zerstörten und ins Ausland geretteten Schrift- und Kulturguts. Die Tagung soll dazu beitragen, Schnittpunkte zwischen Kulturgeschichte, Bibliothekswissenschaft und Exilforschung aufzuzeigen. Zu denken ist beispielsweise an folgende Themenfelder: - Geschichte von Sammlungen, Bibliotheken und Archiven exilierter und verfolgter Personen und Institutionen (Bibliothek des Warburg-Instituts, des Leo Baeck Institute, Wiener Library o.ä.), - Schicksale verfolgter, exilierter und im Holocaust umgekommener Sammler und ihrer Familien, - Rolle staatlicher Verfolgungsinstanzen und institutionelle Nutznießer des Raubs von Büchern und Schriftgut: Bibliotheken, Antiquare, Sammler, - Aspekte der Rettung, Restitution und Wiederherstellung lebensgeschichtlicher Kontinuitäten und persönlicher Identitäten bei ehedem Verfolgten und ihren Nachkommen, - Rolle von Öffentlichkeit, Presse, TV als Multiplikatoren der Restitutionsbemühungen sowie gegenläufiger Tendenzen. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Master-Studierende und Doktoranden) sind in besonderer Weise eingeladen, ihre dem Tagungsthema entsprechenden Arbeiten als "Work in Progress" zur Diskussion zu stellen. Dem Vorschlag sollte ein kurzer Lebenslauf beigefügt werden.

Angebote mit kurzem Abstract bitte bis zum 15. Mai 2010 an Prof. Dr. Claus-Dieter Krohn, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Corinna Harfouch trifft Elser Lasker-Schüler.
Sonntag, 18. Dezember 2010, 19.30 Uhr im Theater Senftenberg

Als Teil der Berliner Bohème der 1920er Jahre streifte ELS selbstbestimmt und exzentrisch durch die Großstadt und schrieb gleichsam verwirrende und begeisternde Gedichte und Theaterstücke. Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten, die die Jüdin zur Flucht aus Deutschland zwang, prägte Else Lasker-Schüler ihre Zeit als herausragende Lyrikerin.
Begleitet von einem Klangkünstler lässt die Schauspielerin und Grimme-Preis-Trägerin Corinna Harfouch die Welt der Dichterin nun mit einer besonderen Leseinszenierung wieder auferstehen. Jene Welt, die von der Kostbarkeit der Sprache, von der Lust am Verwandeln und der Sehnsucht nach Liebe zeugt.

Geschichte soll nicht das Gewissen belasten, sondern den Verstand erhellen.

G.E. Lessing

 

- Wir arbeiten ehrenamtlich für eine zeitgemäße Erinnerungskultur. Brücken dazu sind die Schicksale der Künstler, deren Bücher verbrannt, deren Kunstwerke zensiert und verboten wurden, die verfolgt wurden und emigrieren mussten.

- Das Schicksal von Else Lasker-Schüler steht als Metapher dafür, wie im Nazi-Deutschland mit Intellektuellen verfahren wurde: 1933 floh sie aus Deutschland in die Schweiz, wo sie von der Fremdenpolizei bespitzelt wurde und Schreibverbot hatte. 1937 wurden ihre Zeichnungen als „entartet“ aus der Berliner Nationalgalerie beschlagnahmt. 1939 erhielt sie kein Visum mehr für die Schweiz. In Palästina/Israel hat sie die Sprache des Landes nie erlernt, was vor allem für exilierte Dichter, Journalisten oder Schauspieler existentiell ist. Ihre Heimat war die deutsche Sprache. Unser Ziel ist ein „Zentrum für Verfolgte Künste“.

 

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